Die wichtigsten Rentenarten

Oft wird von Rente gesprochen, aber nicht immer ist es die normale Altersrente

Der SoVD erklärt:        

Regelaltersrente: 

Hier wird die Altersgrenze für die Regelaltersrente von 2012 bis 2029 schrittweise von 65 auf 67Jahren angehoben.

Für Versicherte ab Jahrgang 1964 gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren.

 Rente für besonders langjährige Versicherte:

Mit dem Rentenversicherung-Leistungsverbesserungsgesetz wurde die Altersrente für besonders langjährige Versicherte überabeitet. 

Das heißt:  Wenn Sie vor dem  1. Januar 1953 geborgen und 45 Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung, Tätigkeit oder Berücksichtigungszeiten vorweisen können, können Sie ab 1. Juli 2014 die Altersrente bereits mit 63 ohne Abschläge in Anspruch nehmen.

Altersrente bei Arbeitslosigkeit:

Diese Rente erhalten Sie, wenn Sie vor 1952 geboren wurden und eine Versicherungszeit von mindestens 15 Jahre erfüllen und entweder bei Beginn der Rente arbeitslos sind und Vollendung eines Lebensalters von 58 Jahren und 6 Monaten insgesamt 52 Wochen arbeitslos waren oder mindestens 24 Kalendermonate Altersteilzeitarbeit nachdem Altersteilzeitgesetz ausgeübt haben.

Rente für schwerbehinderte Menschen:

Die Rente erhalten Sie, wenn Sie bei Beginn der Rente schwerbehindert sind, bei vor 1951 geborenen Versicherten reicht die Beruf-oder Erwerbsunfähigkeit nachdem bis Ende 2000 geltenden Recht und die Mindestversicherungszeit  (Wartezeit) von 35 Jahren erfüllen.

Hinterbliebenenrente:

Das alte Recht gilt: wenn Ihr Ehepartner vor dem 1. Januar 2002 gestorben ist oder Ihr Ehepartner nach dem 31.12.2001 gestorben ist, Sie aber vor dem 1. Januar 2002 geheiratet haben und ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren ist. 

Neues Recht gilt: Wenn Sie Ihren Ehepartner nach dem 31.12.2001 geheiratet haben oder bei früherer Eheschließung Sie und Ihr Partner nach dem 1. Januar 1962 geboren sind. 

Erwerbsminderungsrente:

Können Sie wegen Erwerbsminderung nicht mehr oder nur noch stundenweise Arbeiten, kann die Deutsche Rentenversicherung mit einer Erwerbsminderungsrente weiterhelfen um finanzielle Einbußen abzufedern. 

Bei der Erwerbsminderungsrente gilt grundsätzlich eine Wartezeit von fünf Jahren, in denen der Versicherte Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben muss. Zusätzliche muss er innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Erwerbsunfähigkeit mindestens drei Jahre lang versichert gewesen sein. Erst dann erhält er die Rente.

Rente für Frauen:
 

Sie sind vor 1952 geboren? Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie mit 60 Jahren eine vorgezogene Altersrente in Anspruch nehmen. Dabei müssen allerdings Abschläge in Kauf genommen werden..

Diese Rente erhalten Sie,  wenn Sie vor 1952 geboren sind und mindestens 15 Jahre Versicherungszeit und nach ihrem 40. Lebensjahr liegen mehr als 10 Jahre Pflichtbeiträge. 

Mütterrente:

Jeder kann im Prinzip die Mütterrente beantragen der vor 1992 ein Kind erzogen hat. Bisher wurde für die Kindererziehung ein Jahr als Beitragszeit auf dem Konto der Versicherten gutgeschrieben. Ab 01.07.2014 wird für vor 1992 geborene Kinder ein zusätzliches Jahr als Kindererziehungszeit angerechnet.

Der SoVD berät seine Mitglieder im Rentenbereich. Wenden Sie sich einfach an einer unserer  Beratungsstellen.