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Der Sozialverband SoVD an Ihrer Seite

Einsatz für soziale Sicherheit

Seit 100 Jahren setzt sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit ein. Während dieser Zeit hat der Verband auch in Bayern viele Menschen durch manche Tiefen begleitet: Der SoVD bietet für seine Mitglieder Beratung zu Themen rund um Rente, Gesundheit, Behinderung und Berufsunfähigkeit an, hilft bei Anträgen und geht im Zweifelsfall bis vor das Sozialgericht.

Die  Mission des SoVD hat sich seit 1917 nicht geändert. Damals ging es um die schwierige Versorgungssituation der Schwerverletzten und Hinterbliebenen des Weltkrieges. Auch heute hilft der Verband denen, die sozial verwundbar sind. Schicksalsschläge wie Pflegebedürftigkeit, Krankheit, Armut und Arbeitslosigkeit können jeden treffen. Dann kommt es darauf an, Ansprüche gegenüber den zuständigen Sozialbehörden durchzusetzen. Und das wird immer schwieriger. Auch im letzten Jahr hatte der SoVD in Bayern alle Hände voll zu tun“, stellt die Landesvorsitzende Barbara Hölzel fest. Henze und ihr Team haben für die ratsuchenden Mitglieder weit über 300 Anträge gestellt und Widersprüche erhoben. Dabei ging es besonders oft um die Themen Grundsicherung, Schwerbehinderten-und Rentenrecht

„Neben der individuellen Beratung macht der SoVD auf soziale Missstände aufmerksam und gestaltet die Sozial- und Gesellschaftspolitik aktiv mit. Dabei steht die Erhaltung des Sozialstaates im Mittelpunkt“, sagt  Hölzel „Besonderen Wert legen wir auf Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen, etwa im Bereich der Bildung und Ausbildung.“ 

Seit 2009 ist der Sozialverband bundesweit von rund 510 000 auf über 560 000 Mitglieder angewachsen. Das ist aus der Sicht der Landesvorsitzenden bemerkenswert in einer Zeit, in der die Mitgliedszahlen in Vereinen und Parteien sinken. Es ist aber auch eine dringliche Warnung, wenn so viele Menschen um ihr Recht kämpfen müssen.

Jahrhundertverband SoVD

1917 Der SoVD gründet sich inmitten des Ersten Weltkrieges. In nie dagewesenem Ausmaß beherrschen Verwundung und Tod den Kriegsalltag und soziale Ungleichheit den Lebensalltag der Menschen. Bald nimmt der Verband direkt Einfluss auf die Sozialgesetzgebung.

1929 Ab der Weltwirtschaftskrise tritt der Verband, der sich dem Frieden und der Völkerverständigung verschrieben hat, auch offensiv dem Nationalsozialismus entgegen. Durch Selbstauflösung entzieht er sich 1933 der Gleichschaltung.

1945 Nur wenige Monate nach Kriegsende nehmen die ersten Ortsverbände ihre Arbeit wieder auf.

Heute Der SoVD steht seit 100 Jahren für soziale Sicherheit – an der Seite seiner Mitglieder.

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V. i. S. d. P.: Claudia Henze