Neben dem DGB Bayern sind unter anderem die IG Metall, die Gewerkschaft Verdi, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Bayerische Jugendring, die Sozialverbände Awo, VdK sowie SoVD und die beiden kirchlichen Einrichtungen Caritas und Diakonie Teil des Aktionsbündnisses.
Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayern, Bernhard Stiedl, warnte auf der Theresienwiese in München vor einem „Großen Sozialstaatsabbau“.
Wir wehren uns gegen den Mythos, der Sozialstaat sei nicht mehr bezahlbar.
Er forderte, neben „klugen Strukturreformen“ müsse „extremer Reichtum“ in Deutschland mehr Verantwortung übernehmen.
Sven Göpel, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, sagte:
Die öffentliche Hand muss die Mittel bereitstellen, damit soziale Versorgung in diesem Land tragfähig aufgestellt ist. Beratungsstellen schließen, Kitas haben zu wenig Personal, Pflegeinrichtungen kämpfen ums Überleben.
Der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Philipp Seitz meinte:
Wenn wir heute am Sozialstaat sparen, zahlen wir morgen einen deutlich höheren Preis – gesellschaftlich demokratisch, ökologisch und wirtschaftlich.
Die SoVD Landesvorsitzende Meta Günther, erinnerte: „Sozialstaat ist Demokratie“ die Sozialverbände haben nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit eine stabile Demokratie aufgebaut, die bis heute nachwirkt.
Wir müssen den Sozialstaat schützen, damit unsere Demokratie nicht verloren geht und ich fordere alle Mitwirkenden auf, sich an der Demonstration am 26. September in Nürnberg zu beteiligen.
Am 26. September werde der DGB zu bundesweiten Demonstration aufrufen, kündigte Gewerkschafter Stiedl an. Die zentrale Veranstaltung im Freistaat solle in Nürnberg stattfinden. Er rechnet mit einer „Großkundgebung.“

